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Claudia Ott, Vorstand der Theodor-Fliedner-Stiftung und Sprecherin der Ruhrgebietskonferenz-Pflege, hat sich adhoc zum Bericht der Finanzkommission Gesundheit vom 30.03.2026 geäußert ...

Auch wenn die Perspektive der Langzeitpflege (ambulant, teilstationär, vollstationär) im Bericht nicht im Vordergrund stand, treffen die beschriebenen systemischen Finanz- und Vergütungslogiken uns unmittelbar und strukturell. Daraus lassen sich Grundzüge für die zukünftigen Reformvorhaben auch in der Pflege ableiten:

  1. Die Bundeszuschüsse in die GKV für die Bürgergeldempfänger:Innen müssen den Ausgaben der GKV entsprechen!
  2. Tarifliche Bezahlung muss auch in der HKP abgesichert werden. Sollte hier eine Ausfinanzierung nicht erfolgen (Reformvorschlag 57), müssen überbordende Qualitätsanforderungen in Einzelleistungen ausgesetzt werden. Z. B. G-BA Anforderungen beim Wundmanagement. Gerade die Auswertungsblätter für die HKP im vorliegenden Vorschlag, haben eine große Schieflage, da sie immer mit der Reha zusammengefasst werden. Auch die außerklinische Intensivpflege wird als Kostentreiber benannt. Die Gemengelage ist etwas unübersichtlich. Da die Leistungsausgaben für das SGB V im Pflegeheim gesetzlich gedeckelt sind und unterfinanziert ist, sind Spardebatten schon etwas irrational.   
  3. Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung der Ehegatten für Ehepaare die Kinder über 6 Jahre haben, überlasten die Versicherten finanziell. 200 € Mindestbeitrag für die Krankenversicherung und 25 € Beitrag für die Pflegeversicherung sind zu viel. Ich persönlich denke, dass mit diesem Vorschlag das Ende der GKV eingeläutet wird, wie wir sie kennen. Gutverdiener (mit geringen Risiken) werden sich aus der GKV verabschieden, als Folge wird die GKV durch die fehlenden Beiträge unfinanzierbar. Die Regelung ist ein Konjunkturprogramm für die Privatversicherungen. Auch eine Absicherung der älteren Ehepaare über die Familienmitversicherung und die Aussetzung dieser für die jüngeren Bürger muss aus Gerechtigkeitsgründen abgelehnt werden (steht nicht im Papier, wird aber schon diskutiert). Schwangerschaft und Geburt müssen weiter solidarisch finanziert werden ohne weitere Eigenbeteiligungen (Frauen die bislang keine Kinder haben müssen sich selber versichern?)
  4. Gerade für ältere Menschen werden viel mehr Eigenanteile und Zuzahlungen kommen (z. B. Krankenhaustagegeld). Das heißt, dass den Rentner:innen weniger Geld zum Leben und weniger Geld für Pflegeleistungen bleiben wird.
  5. Die Streichliste ist so aufgebaut, dass eine Pauschale Absenkung für alle rund 60 Bereiche angestrebt wird. Berücksichtigt wird nicht, dass schon viele Leistungsbereiche wie die HKP und die Rehas unterfinanziert sind und diese Streichliste nicht verkraften können.
  6. Da wo politische Entscheidungen notwendig sind, z. B. welche Krankenhäuser geschlossen werden müssten, wird diese von Bund und Ländern ausgesessen. (nicht Teil des Papiers aber Teil des Problems)

Das Fazit

Mein Tenor ist, dass eine Absicherung der GKV bis 2030 über die beschriebenen Maßnahmen möglich ist. Eine zukunftsfeste Strukturreform für die Gesundheitsversorgung in der alternden Gesellschaft ist der Vorschlag nicht (behauptet er auch nicht). Wie mit allen anderen Struktur- und Infrastrukturthemen würde ich sagen, die Probleme werden durchverwaltet.

Es handelt sich um ein organisiertes Staatsversagen, da die strukturellen Probleme in der Versorgung nicht bearbeitet werden. Wieder vier Jahre vertan! Das lässt nichts Gutes erahnen für die anstehende Reformdebatte zur Pflegeversicherung.

Bild: Markus Spiske, pexels.com

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Im Rahmen der ALTENPFLEGE 2026 in Essen laden die Ruhrgebietskonferenz-Pflege und das Netzwerk „ZukunftPflege NRW“ gemeinsam mit der Messe zum Schwarmtreffen unter dem Titel „IT – aber wie!?“ ein.

Am 23.04.2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr steht der praxisnahe Austausch von Pflegeunternehmen im Mittelpunkt. Ziel ist es, konkrete Umsetzungswege für digitale Innovationen zu diskutieren und voneinander zu lernen. Das Format setzt bewusst auf kollegialen Erfahrungstransfer statt Frontalvortrag: Drei moderierte Thementische bieten Raum für Austausch, Diskussion und Best-Practice-Beispiele.

Jeder Thementisch wird durch kurze Impulse aus der Praxis eröffnet, die den Einstieg in die vertiefende Diskussion ermöglichen.

Die drei Thementische:

1. KI – aber wie!?
Einsatzmöglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz in der Pflegepraxis – von Dokumentation über Dienstplanung bis Entscheidungsunterstützung – Impulsgeber Christian Schultz (Diakonie-Stiftung Salem)

2. TI – aber wie!?
Integration der Pflege in die Telematik-Infrastruktur – Voraussetzungen, Herausforderungen und konkrete Schritte zur Anbindung. Impulsgeber Silke Gerling (Diakoniewerk Essen) und Christian Westermann (Engel vonne Ruhr)

3. Cyber-Safe – aber wie!?
Wirksamer Schutz vor Cyber-Attacken – Prävention, Sensibilisierung von Mitarbeitenden und professioneller Umgang mit Sicherheitsvorfällen. Impulsgeber Helmut Wallrafen (Sozial-Holding Mönchengladbach)

Das Schwarmtreffen richtet sich an Leitungskräfte, Digitalisierungsverantwortliche und Praktikerinnen und Praktiker aus ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, die digitale Entwicklungen aktiv gestalten möchten. Ziel ist es, Impulse mitzunehmen, Netzwerke zu stärken und konkrete Lösungsansätze für den eigenen Betrieb zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist in Präsenz und kostenlos. Angemeldete Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten zudem kostenlosen Zugang zur Messe.

Anmeldung >>hier

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Alle Welt spricht von der dringend notwendigen Anwerbung von Fach- und Arbeitskräften für die Langzeitpflege im Ausland. Doch wie steht es um die Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration – und vor allem für eine nachhaltige Bindung internationaler Mitarbeitender?

Der Systemwandelworkshop „Pflege divers“ am 18.03.2026 (14:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf Zoom) rückt die Praxis in den Mittelpunkt: Anhand konkreter Beispiele aus Pflegeunternehmen und Pflegeschulen zeigen wir, wie die Integration ausländischer Arbeitskräfte tatsächlich gestaltet wird – was wirkt, was sich als unwirksam erwiesen hat und wo strukturelle Hürden bestehen.

Im Fokus stehen zentrale Fragen:

Wir diskutieren Erfolgsfaktoren wie kultursensible Personalentwicklung, Onboarding-Konzepte, Mentoring-Modelle und sozialräumliche Vernetzung – ebenso wie typische Stolpersteine, etwa unklare Zuständigkeiten, fehlende Ressourcen oder unzureichende Anerkennungsprozesse.

Impulsgeberinnen sind:

Der Workshop zielt auf Leitungskräfte aus Pflegeunternehmen, Schulleitungen, Praxisanleitende, Personalverantwortliche sowie Akteure aus Politik und Verbänden. Gemeinsam diskutieren wir Ansätze für einen nachhaltigen Systemwandel: weg von kurzfristiger Rekrutierung – hin zu strategischer Integrations- und Bindungspolitik.

Der Systemwandelworkshop ist kostenlos. Anmeldungen über diesen Link.

Pflege divers versteht Vielfalt nicht als Zusatzaufgabe, sondern als zentrale Zukunftsstrategie der Langzeitpflege.

Machen Sie mit, melden Sie sich an. Fühlen Sie sich ermutigt, diese Mail in ihre Netzwerke einzuspeisen.

Foto von Ketut Subiyanto: https://www.pexels.com

 

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Pflege digital – KI, aber wie!?

Systemische Weichenstellungen, Praxisimpulse und ein Aufruf zu mehr gemeinsamer Verantwortung

Die gemeinsame Veranstaltung von Ruhrgebietskonferenz-pflege und dem Netzwerk „ZukunftPflege“ NRW mit dem Titel „Pflege digital – KI, aber wie!?“ hat deutlich gemacht: Die Frage ist längst nicht mehr, ob Künstliche Intelligenz in der Pflege eingesetzt wird – sondern unter welchen strukturellen, politischen und organisatorischen Bedingungen sie ihr Potenzial entfalten kann.

1. Systemische und politische Erfordernisse: Ohne Strukturwandel keine KI-Wirkung

Zum Auftakt hat Claudia Ott von der „Theodor-Fliedner-Stiftung“ in Mülheim an der Ruhr hervorgehoben, dass digitale Innovationen nicht an fehlenden Anwendungen, sondern häufig an fragmentierten Strukturen scheitern. Pflege, Medizin, Verwaltung, Kostenträger und Politik agieren vielfach in getrennten Systemlogiken.

Wenn KI wirksam werden soll, braucht es sektoren- und professionsübergreifende Versorgungsprozesse. Digitalisierung – und insbesondere KI-Anwendung - darf nicht auf klinische oder medizinische Kontexte reduziert werden. Pflege ist ein eigenständiger Versorgungsbereich – mit eigenen Daten, eigenen Prozessen und eigenem Innovationsbedarf, der eng mit anderen Versorgungsbereichen verzahnt sein muss.

Trust in Care“ – Vertrauen als Grundlage

In der Diskussion wurde dann mehrfach betont, dass ohne Vertrauen der Kostenträger und der Politik in die Innovationsfähigkeit der Pflege Digitalisierung Stückwerk bleibt.

Es braucht ein neues Grundverständnis – ein „Trust in Care“ –, damit Einrichtungen investieren, pilotieren und skalieren können.

Oder anders formuliert:
„Wir müssen alle zusammen die Ellbogen runternehmen.“

Investitionsfähigkeit statt Sparlogik, denn Digitalisierung gibt es nicht zum Nulltarif.

Wer Effizienzgewinne erwartet, muss zunächst Investitionen ermöglichen – in Infrastruktur, IT-Architektur, Qualifizierung, Prozessanpassung und Cybersicherheit. Erst danach kann über die Verteilung gehobener Effizienzpotenziale gesprochen werden.

Pflegeeinrichtungen müssen strukturell in die Lage versetzt werden zu investieren. Ohne finanzielle Spielräume bleiben Innovationen isolierte Leuchtturmprojekte.

Claudia Ott griff auch die drei Handlungsfelder des Bundesministerium für Gesundheit auf:

  1. Personenzentrierte, digital unterstützte sektoren- und professionsübergreifende Versorgungsprozesse etablieren
  2. Qualitativ hochwertige Daten generieren und nutzen
  3. Nutzenorientierte Technologien und Anwendungen fördern

Entscheidend ist dabei: Pflege muss systematisch einbezogen werden – nicht als nachgelagerte Anwenderin, sondern als Mitgestalterin digitaler Strategien. -> zur Präsentation als pdf

2. Cybersicherheit: Die unterschätzte Grundvoraussetzung

Mit zunehmender Digitalisierung wächst auch die Verwundbarkeit der Systeme. Pflegeeinrichtungen sind längst Ziel von Cyberattacken.

Helmut Wallrafen von der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach machte – aus eigener Betroffenheit - klar:
Cybersicherheit ist keine Nebenfrage – sie ist Voraussetzung für digitale Souveränität und sie kostet Geld! Als Botschaft an Politik und Kostenträger hat er klar formuliert: „Wer Digitalisierung will, muss mitdenken, mitbauen und mitbezahlen!“

Gleichzeitig hat Helmut Wallrafen für mehr Offenheit im Umgang mit Cyberangriffen geworben. Nur wenn Vorfälle transparent gemacht werden, kann gegenseitiges Lernen gelingen.

Cybersicherheit braucht:

Der Deutscher Caritasverband hat mit einer eigenen „IT-Feuerwehr“ bereits reagiert – ein Beispiel für sektorweite Schutzstrukturen.

Notwendige Bausteine (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) für einen besseren Schutz vor Cyberangriffen sind:

und nicht zuletzt eine klare strategische Priorisierung auf Leitungsebene!

3. Praxisperspektiven: KI als Entlastungs- und Qualitätsinstrument

Anhand konkreter Praxisbeispiele der Diakonie Stiftung Salem aus Minden, die Christian Schultz präsentiert hat, wurde deutlich, welches Potenzial digitale Anwendungen bereits heute entfalten:

Mit der Einführung von VOIZE („Dokumentation einfach einsprechen“) wurde die Pflegedokumentation grundlegend vereinfacht.

Ergebnisse:

Die gewonnene Zeit wird gezielt für direkte Betreuung genutzt – ein zentraler Qualitätsgewinn.

Weitere digitale Bausteine:

Diese Maßnahmen führen zu:

Microsoft Copilot als nächster Entwicklungsschritt

Mit der Einführung von Microsoft Copilot geht die Stiftung einen weiteren Schritt in Richtung intelligenter Assistenzsysteme.

Copilot unterstützt Mitarbeitende bei:

Arbeitsprozesse, die früher 20 Minuten dauerten, lassen sich heute in etwa 2 Minuten erledigen – ohne Qualitätsverlust.

Mit intelligenten Bettassistenzsystemen wie „SafeSense – Bed Exit System“ werden:

Erfolgsfaktor: Strukturierte Implementierung

Christian Schultz wird nicht müde zu betonen, dass erfolgreiche KI-Einführung kein Zufallsprodukt ist. Entscheidend sind eine strukturierte Implementierung und Transparenz der Effekte gegenüber allen Beteiligten.

Die zentrale Botschaft von Christian Schultz lautete am Ende:
KI ersetzt keine Pflege – sie schafft Zeit für Pflege.

Effizienzgewinne führen nicht zu weniger Professionalität, sondern zu mehr Raum für menschliche Zuwendung, Beziehungsgestaltung und qualitativ hochwertige Versorgung. -> zur Präsentation als pdf

4. Der Markt ist in Bewegung

Tanja Ehret von careTRIALOG hat mit

drei aktuelle Anwendungen vorgestellt, die zeigen, wie vielfältig und dynamisch die Industrie gerade in dem Handlungsfeld „KI in der Pflege“ unterwegs ist. Siehe auch www.carexfestival.de. -> zur Präsentation als pdf

5. Industrie und Interoperabilität: Schnittstellen als Engpass

Ein wiederkehrendes Thema hat Christian Westermann vom ambulanten Pflegedient „Engeln vonne Ruhr“ aus Mülheim an der Ruhr zum Schluss der Veranstaltung noch aufgeworfen: die Schnittstellenprobleme.

Zwar existieren zahlreiche innovative Anwendungen, doch fehlende Interoperabilität erzeugt neue Komplexität und zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

Hier ist die Industrie gefordert, schneller standardisierte, kompatible Lösungen bereitzustellen. Ohne funktionierende Schnittstellen droht Digitalisierung zur Mehrbelastung zu werden.

6. Gemeinsame Verantwortung für die digitale Zukunft der Pflege

Die Veranstaltung „Pflege digital – KI, aber wie!?“ hat eindrucksvoll gezeigt:

Vor allem aber wurde deutlich:

Aus dem Chat gab es Hinweise zu diesen weiterführenden links:

 

" ["post_title"]=> string(48) "Systemwandelworkshop fordert „Trust in care“" ["post_excerpt"]=> string(389) "Die gemeinsame Veranstaltung von Ruhrgebietskonferenz-pflege und dem Netzwerk „ZukunftPflege“ NRW mit dem Titel „Pflege digital – KI, aber wie!?“ hat deutlich gemacht: Die Frage ist längst nicht mehr, ob Künstliche Intelligenz in der Pflege eingesetzt wird – sondern unter welchen strukturellen, politischen und organisatorischen Bedingungen sie ihr Potenzial entfalten kann." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(4) "open" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(42) "systemwandelworkshop-fordert-trust-in-care" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2026-02-24 23:02:25" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2026-02-24 22:02:25" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(46) "https://ruhrgebietskonferenz-pflege.de/?p=4137" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } object(WP_Post)#15391 (24) { ["ID"]=> int(2808) ["post_author"]=> string(1) "6" ["post_date"]=> string(19) "2026-02-19 09:04:34" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2026-02-19 08:04:34" ["post_content"]=> string(0) "" ["post_title"]=> string(34) "Pflege endlich vom Wohnort trennen" ["post_excerpt"]=> string(861) "Die jüngsten Äußerungen von Heinz Rothgang zur Entwicklung des betreuten Wohnens geben mal wieder Anlass zu einer dringend notwendigen Grundsatzdebatte. Als Arbeitgeberinitiative, die sich seit Jahren für eine tiefgreifende Reform der Pflege einsetzt, begrüßen wir, dass die strukturellen Probleme des Systems offen benannt werden. Gleichzeitig halten wir es für verkürzt, einzelne Versorgungsformen pauschal als „Melkmodell“ zu diskreditieren. Wer die bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten nutzt, handelt zunächst innerhalb der vom Gesetzgeber gesetzten Rahmenbedingungen. Anbieter aktivieren – aus ihrer Perspektive – die Ressourcen, die das System vorsieht. Dass es dabei zu sogenannten „Stapelleistungseffekten“ kommt, ist kein moralisches, sondern ein systemisches Problem. #Pflege #Pflegepolitik #Pflegeversicherung #Altenpflege" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(4) "open" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(34) "pflege-endlich-vom-wohnort-trennen" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2026-02-19 09:32:10" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2026-02-19 08:32:10" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(46) "https://ruhrgebietskonferenz-pflege.de/?p=2808" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } object(WP_Post)#15699 (24) { ["ID"]=> int(2799) ["post_author"]=> string(1) "6" ["post_date"]=> string(19) "2026-02-09 18:24:27" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2026-02-09 17:24:27" ["post_content"]=> string(0) "" ["post_title"]=> string(75) "Vertrauen ermöglichen – Hilfe beschleunigen – Versorgung stabilisieren" ["post_excerpt"]=> string(931) "In Nordrhein-Westfalen soll die Pflegeberatung wirksamer, schneller und näher an den Menschen organisiert werden. So hat es Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Debatte im NRW Landtag Ende Januar umschrieben und angekündigt, die Pflegeberatung soll „neu und durchsichtiger organisiert werden.“ Das haben die Arbeitgeber aus der Pflege in NRW jetzt aufgegriffen. „Wir sehen darin eine riesige Chance, die Lücke zwischen Unterstützungsbedarf und verfügbaren Hilfen zu verringern, Zugänge zu beschleunigen und tragfähige Versorgungsarrangements frühzeitig aufzubauen – ohne zusätzliche Kosten im Vergleich zu den heutigen Ausgaben für Pflegeberatung“, beschreibt Christian Schultz, Sprecher von „ZukunftPflege NRW“ und Geschäftsführer der Diakonie-Stiftung Salem, die Idee hinter einer gemeinsamen Initiative der Arbeitgeberbündnisse „ZukunftPflege NRW“ und Ruhrgebietskonferenz-Pflege." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(4) "open" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(67) "vertrauen-ermoeglichen-hilfe-beschleunigen-versorgung-stabilisieren" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2026-02-09 18:24:27" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2026-02-09 17:24:27" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(46) "https://ruhrgebietskonferenz-pflege.de/?p=2799" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" }