Zwischen Systemkritik und Zukunftsmodellen – Pflege fordert Kurswechsel hin zu Vertrauen, Flexibilität und Finanzierungssicherheit
Gemeinsamer WTG-Reformgipfel von Pflegearbeitgebern und pflegenden Angehörigen will „Ermöglichungsgesetze“
Veröffentlicht am 19. April 2026 von RKP
Beim gemeinsamen WTG-Reformgipfel von Ruhrgebietskonferenz-Pflege, ZukunftPflege NRW, „Starke Pflege in Münster“ und „wir pflegen NRW“ wurde deutlich: Die aktuelle Reform des Wohn- und Teilhaberechts (WTG) stößt in der Fachwelt auf erhebliche Kritik. Vertreterinnen und Vertreter aus Angehörigenselbsthilfe, Praxis, Trägerlandschaft, Digitalisierung und Eingliederungshilfe zeichneten ein gemeinsames Bild eines Systems unter Druck – und formulierten zugleich konkrete Vorschläge für eine Neuausrichtung der Pflegepolitik.
Was passiert, wenn ver.di liefert – und das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gilt?
Der Referentenentwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes enthält eine Zeitbombe für ambulante Pflegedienste
Veröffentlicht am 17. April 2026 von RKP
Christian Westermann, Geschäftsführer von Engel vonne Ruhr – Ambulante Pflege GmbH, Mülheim an der Ruhr: „Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit diesem Entwurf einen Rahmen geschaffen, in dem ein normaler Tarifabschluss zum betriebswirtschaftlichen Notstand für ambulante Pflegedienste wird. Das ist die Brisanz, über die gerade viel zu wenig gesprochen wird. Ich spreche darüber. Weil ich jeden Tag sehe, was auf dem Spiel steht.“ – Eine Stellungnahme.
„Regierungen sind dazu da, Probleme zu lösen!“
Die anhaltende Diskussion um die Pflegereform offenbart grundlegendes Politikversagen
Veröffentlicht am 16. April 2026 von RKP
Für den 15. April 2026 war die Veröffentlichung von Eckpunkten für die dringend notwendige Pflegereform angekündigt worden. Aus gut unterrichteten Kreisen und der bisherigen medialen Berichterstattung aus dem Gesundheitsausschuss geht aber hervor, dass die zuständige Bundesministerin lediglich die zeitnahe Vorlage eines Gesetzentwurfs in Aussicht gestellt. Für Christian Schultz und Roland Weigel aus dem Sprecher- und Koordinationskreis der Ruhrgebietskonferenz Pflege und des Netzwerks „ZukunftPflege NRW“ ist das Anlass für die folgende Stellungnahme.