Veröffentlicht am 2. Juni 2021 von RKP

Reförmchen statt Reform

Ruhrgebietskonferenz Pflege unterstreicht erneut ihre Kritik an der geplanten Pflegereform von Jens Spahn

„Der jetzt vorliegende Vorschlag ist nicht ausreichend, um die zusätzlichen Kosten der Arbeitgeber nachhaltig zu refinanzieren”, zitiert Stephanie Weltmann den Sprecher der Ruhrgebietskonferenz Pflege, Thomas Eisenreich, auf der Titelseite der WAZ vom 2. Juni 2021. „Es darf nicht dazu kommen, dass die Pflegebedürftigen stärker belastet werden oder im ambulanten Bereich sogar auf Leistungen verzichten, weil sie sie nicht bezahlen können“, so weitere Befürchtungen des Sprechers. Dahinter steht die Forderung, legitime Lohnerhöhungen des Pflegepersonals durch einen entsprechend höheren Zuschuss auszugleichen. Der geplante jährliche Bundeszuschuss in Höhe von einer Milliarde Euro reiche dazu nicht aus.

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Für die Ruhrgebietskonferenz Pflege plant die Bundesregierung eine halbgare Pflegereform zu Lasten Dritter